Domestizierungen
Domestizierungen
Wegen dem dringenden Bedarf nach Flüssigkeit, einem Anflug von Schwäche fast, betrete ich eine Kneipe der Art, wie ich sie seit Jahren nicht mehr von innen gesehen habe: Mit einem großen Tresen, mit einem blinkenden Spielautomaten an der Wand, mit Holzbänken und derben Tischen mit ihrer Mindestausstattung von Bierdeckeln und Aschenbechern und immer schon etwas schmuddeligen Servietten. Tobaccoland. "Zum goldenen Hirschen." Gottseidank ist es leer.
Ich gehe für ein großes Glas Limonade an die Theke und lasse gleich ein weiteres füllen; der Wirt ist einsichtig und bedient mich teilnahmslos, nimmt mein Geld, um sich gleich wieder zurückzuziehen: So ist es mir recht. Ich setze mich auf einen Eckplatz in eine der Bänke nahe am Ausgang.
Die einzige andere Person im Schankraum ist eine Frau auf einem der Barhocker, die mich mit einem Blick abgetan hat. Auch das ist mir recht. Neben ihr nun aber, auf einem herangerückten Hocker, ihre Promenadenmischung: eines dieser entsprechend Menschenbedürfnissen mutierten Fellknäuel mit Knopfaugen, wie sie zu kämmen, mit Schleifchen zu kleiden, jederzeit nach Laune zu herzen sind. Es trägt tatsächlich ein rotes Band um den Hals, es ist tatsächlich an den Ohren gekämmt auf eine aufwändige Weise, wie sie sicher nur ein das als Dienst anbietender Salon hinkriegt. Kann sein, wegen einem Rest an animalischem Instinkt in mir den Fremden, den Feind witternd, sieht dieses Unding mich nun unentwegt an. Was dann auch die Frau, womöglich gewohnt, sich über Witterungen und Verhaltensweisen ihres Tiers mit ihm und seiner Umgebung zu synchronisieren, dann als Grund für eine erneute Aufmerksamkeit in meine Richtung nimmt.
Und was ist Liebe? Wie gegenseitig jeder sich in sein Opfer schmiegt?, Instinkte trügt und sicher wiegt?, damit er, einesgleichen, tief sich berühren, sich trösten, sich täuschen kann noch einmal über sich?
Ich meine zu ahnen, wie sehr die Frau hier selber Animal ist, triste, das ganz auf die ihr unmittelbar werdenden Reizgebungen vertraut: wahrscheinlich könnte sie, es hinnehmend und mich als Gastfigur abstrahierend, auch mit mir ein paar Belanglosigkeiten wechseln, ginge es nur über ein entsprechendes floskelhaft schon formatiertes Setting, oder am besten eben um das Tier, einen zur Gesprächverleitung ihr vertrauten Gefühls-Gegenstand. Aber sie spürt auch, wie sie vielleicht gelernt hat, solchen Spürungen zu folgen, dass ich dazu nicht der Geeignete bin, der innerlich sogar Ungeneigte - nicht auch ihr Feind?
Ich überlege, wieso solche Hunde-Frauen mir meist so unangenehm sind, ja, widerlich oft. Weil sie zu Idiotinnen werden im ständigen Hinsprechen zu ihrem Vieh? Weil sie sich derart auf etwas Rudimentäres ihrer selbst versimplifizieren, was jede komplexere Regung - aus denen zumeist leider ich nun bestehe - unterläuft? Weil sie von vornherein mit dem geliebten Kläffer eine Konkurrenz installiert haben um einen Körper, von dem angenommen werden sollte, dass ich mich um ihn zu bemühen hätte und der mir nun also gegen etwas, das mich im Voraus schon in allem mindert, bereits entzogen ist?
Ich erinnere mich: Ich habe einmal, auf einer dieser spanischen Ferieninseln, deren Kulissenhaftigkeit erst durch die Präsenz der Horden an Unterhaltungsbedürftigen etwas Leben gewinnt, eine Frau mit einer üppigen Figur, angetan nur mit einem minimalen Bikini gesehen, die über die Plaza stöckelte und sich dabei von solch einem Kuschelekel abschlecken ließ. Das war von einer derartig demonstrativen Provokation gewesen, dass der Skandal gar nicht sofort zu sortieren war - wie also derart zur Sinnenverwirrung ausgestelltes Fleisch sich mit der Harmlosigkeit eines Hündchens verwirrte: eine Art Riesennapf für's Auge, aus dem Du nichts stehlen darfst -, und also erst einmal mehr Verblüffung ob solch niedlicher Schamlosigkeit erzeugte, denn offensichtlich eine Grenze überschritten sehende Empörung. Erst als sie schon fast außer Reichweite geschritten war, fielen die deutlichen Worte in diversen nordeuropäischen Sprachen, ein- oder zweisilbige Eindeutigkeiten, hart gesprochen, ja, mehrerenteils fast gebellt. Da aber, wo sie ging, war es wie in einem Korridor still - als stänke es dort. Nach Aas, luoder, der räudigen Fährte? Und auf einmal denke ich, es war das womöglich weniger eine Begebenheit von Skandal, als eine von Macht, von der bannenden Kraft akuten Unglaubens?
Ja, auf einmal muss ich denken, dass jene Diana, wie alle Schönen grausam, grausam wie alles Überleben, unergriffen, Beute, dass, wie jede Blutrunst immer auch betrogen und selber Verrat, dass sie... frausam -. Was? Kurzfristig verwirrt es sich mir. Die Jungfrau und der Jäger, sie kommen zusammen in der Nacht -.
Zum ersten Mal wird mir vollends klar, wie oft ich aggressive Impulse gegen diese Frauen mit Hunden habe, aber mich selber da nicht vollends durchschaue. Das süße Wort, vom Herzen geschnellt, Waffe: Anrufung des falschen Tiers -.
Steigt mir der Zuckerschock aus der kalten Limo zu Kopf? Diese Frau hier ist verpackt wie eine noch süßere Praline: Tief-rot lackierte Zehen in Weibchen-Schühchen mit Glitzersteinchen, pink-lila bemalte Lippen, bepatzt mit Schmuck, wo er nur hinpasst, aufgehellt ins fast weißblonde, offen wie bei einem Jungmädchen getragenen Haar. Ihre mit dem Alter ins Voluminöse erweiterte Weichheit steckt in etwas Weitläufigem an schwarzer Hosenkombination, sicher für die Hitze zu warm.
Immerhin hat sie unbemalte, feinnervig wirkende Hände. Sicher wird sie es einmal mit einem Mann versucht haben und weiß Gott, wie enttäuschend der für die Andersartigkeit ihrer Bedürfnisse im Vergleich zu seinen eindeutigen gewesen war. So schaut sie womöglich erleichtert, wohlgesonnen auf diesen mir hässlichen Zwerghund, der blöde, fähig anscheinend nur zu diesem einen Ausdruck an misstrauischer Verblüffung über seine erwählte und dabei so stupide Existenz, zu mir herüber starrt. Ich bemerke eine Lust, gleich, im Abstellen meines leeren Glases auf den Tresen, einmal wie zufällig gegen den Hocker zu stoßen, dass er umkippt und das auf ihm Thronende in den ihm zukommenden Schmutz und womöglich einen Versehrtenstatus stürzt. Würde das perverse Frauchen ihm noch die gleiche Erhöhung entgegenbringen? Rächte sie sich vorher an mir? diu mennescheit hat wilden art -.
Herden zogen ferner die Zeiten: Jahrtausende... ein Schussfeld! Und waren sie, die Strecken der Erlegten, die anfängliche Strecke zur Selbstdistanz: primärer Triebe, Hunger, Animalität? Die verjagte Verdammnis, im Paradiese zu leben? Die eroberte Vernunft, des Umherziehens ewige Gründe? Der Geist ist ein Knochen und alles Fleisch ist wie Gras. Das Wild, das wir jagen, ist der Tod.
Ich spüre, mein Hass wird zunehmend irrationaler und bekommt etwas Kretinöses, etwas, das die andere Kreatur nichten, zumindest einmal ausdrücklich missachten will - und damit sich anverwandeln?, ein Zeichen von Revierbehauptung setzen? Aber hieße das nicht auch, ich nähme das Tier ernst auf eine annähernde Weise wie diese Frau, in deren Schoß ich doch nicht will? Gegen deren Kunstblond gesetzt ich auf einmal das künstliche Rot an ihr in einer zu vermutenden Ähnlichkeit vielleicht mit der natürlichen Zungenfarbe dieses kastrierten Liebesdieners entdecke? - Hündin, die sie nicht ist, ist sie nur eine Tante mit Fiffi. Und meine Eigenidiotie, heraus einem Anfall, in einem Reflex auf sich selbst davon nicht lassend, muss ich hassen. Den Ekel. Die Widernatur. Das Viehische, das, auch in mir, ich nicht bestreiten kann. Den Schlosshund meines ungleich größeren Bedarfs, ein leibhaftigeres Zotteltier meines Jammers...
- Alles in Ordnung bei Ihnen? Geht es Ihnen gut? Verlangen nach Heftigkeit, nach Suppe aus Wolfsknochenmark und gestreckteren Luftgewehrläufen im Traum. Unseren Kopf in den eigenen Schlingen fürchten wir nicht um den Kopf.
Ihre Stimme klingt wie die von Fräulein Kurek, einer älteren, bildschönen Kollegin aus meiner Lehrzeit, die sich manchmal meiner Jämmerlichkeit angenommen hatte, wenn ich kurz davor gewesen war, nicht weiter zu wissen mit all dem öden Mist, den mannhaft auf mich zu nehmen für ein Berufsleben man von mir erwartete. Köder, der sie war, Bambi ich, das nicht zum Killer werden durfte schon so tief verletzt!
Danke!, stoße ich hervor. Erleichtert, auch hier niemals Stammgast werden zu müssen, stürze ich aus dem Lokal.
Wegen dem dringenden Bedarf nach Flüssigkeit, einem Anflug von Schwäche fast, betrete ich eine Kneipe der Art, wie ich sie seit Jahren nicht mehr von innen gesehen habe: Mit einem großen Tresen, mit einem blinkenden Spielautomaten an der Wand, mit Holzbänken und derben Tischen mit ihrer Mindestausstattung von Bierdeckeln und Aschenbechern und immer schon etwas schmuddeligen Servietten. Tobaccoland. "Zum goldenen Hirschen." Gottseidank ist es leer.
Ich gehe für ein großes Glas Limonade an die Theke und lasse gleich ein weiteres füllen; der Wirt ist einsichtig und bedient mich teilnahmslos, nimmt mein Geld, um sich gleich wieder zurückzuziehen: So ist es mir recht. Ich setze mich auf einen Eckplatz in eine der Bänke nahe am Ausgang.
Die einzige andere Person im Schankraum ist eine Frau auf einem der Barhocker, die mich mit einem Blick abgetan hat. Auch das ist mir recht. Neben ihr nun aber, auf einem herangerückten Hocker, ihre Promenadenmischung: eines dieser entsprechend Menschenbedürfnissen mutierten Fellknäuel mit Knopfaugen, wie sie zu kämmen, mit Schleifchen zu kleiden, jederzeit nach Laune zu herzen sind. Es trägt tatsächlich ein rotes Band um den Hals, es ist tatsächlich an den Ohren gekämmt auf eine aufwändige Weise, wie sie sicher nur ein das als Dienst anbietender Salon hinkriegt. Kann sein, wegen einem Rest an animalischem Instinkt in mir den Fremden, den Feind witternd, sieht dieses Unding mich nun unentwegt an. Was dann auch die Frau, womöglich gewohnt, sich über Witterungen und Verhaltensweisen ihres Tiers mit ihm und seiner Umgebung zu synchronisieren, dann als Grund für eine erneute Aufmerksamkeit in meine Richtung nimmt.
Und was ist Liebe? Wie gegenseitig jeder sich in sein Opfer schmiegt?, Instinkte trügt und sicher wiegt?, damit er, einesgleichen, tief sich berühren, sich trösten, sich täuschen kann noch einmal über sich?
Ich meine zu ahnen, wie sehr die Frau hier selber Animal ist, triste, das ganz auf die ihr unmittelbar werdenden Reizgebungen vertraut: wahrscheinlich könnte sie, es hinnehmend und mich als Gastfigur abstrahierend, auch mit mir ein paar Belanglosigkeiten wechseln, ginge es nur über ein entsprechendes floskelhaft schon formatiertes Setting, oder am besten eben um das Tier, einen zur Gesprächverleitung ihr vertrauten Gefühls-Gegenstand. Aber sie spürt auch, wie sie vielleicht gelernt hat, solchen Spürungen zu folgen, dass ich dazu nicht der Geeignete bin, der innerlich sogar Ungeneigte - nicht auch ihr Feind?
Ich überlege, wieso solche Hunde-Frauen mir meist so unangenehm sind, ja, widerlich oft. Weil sie zu Idiotinnen werden im ständigen Hinsprechen zu ihrem Vieh? Weil sie sich derart auf etwas Rudimentäres ihrer selbst versimplifizieren, was jede komplexere Regung - aus denen zumeist leider ich nun bestehe - unterläuft? Weil sie von vornherein mit dem geliebten Kläffer eine Konkurrenz installiert haben um einen Körper, von dem angenommen werden sollte, dass ich mich um ihn zu bemühen hätte und der mir nun also gegen etwas, das mich im Voraus schon in allem mindert, bereits entzogen ist?
Ich erinnere mich: Ich habe einmal, auf einer dieser spanischen Ferieninseln, deren Kulissenhaftigkeit erst durch die Präsenz der Horden an Unterhaltungsbedürftigen etwas Leben gewinnt, eine Frau mit einer üppigen Figur, angetan nur mit einem minimalen Bikini gesehen, die über die Plaza stöckelte und sich dabei von solch einem Kuschelekel abschlecken ließ. Das war von einer derartig demonstrativen Provokation gewesen, dass der Skandal gar nicht sofort zu sortieren war - wie also derart zur Sinnenverwirrung ausgestelltes Fleisch sich mit der Harmlosigkeit eines Hündchens verwirrte: eine Art Riesennapf für's Auge, aus dem Du nichts stehlen darfst -, und also erst einmal mehr Verblüffung ob solch niedlicher Schamlosigkeit erzeugte, denn offensichtlich eine Grenze überschritten sehende Empörung. Erst als sie schon fast außer Reichweite geschritten war, fielen die deutlichen Worte in diversen nordeuropäischen Sprachen, ein- oder zweisilbige Eindeutigkeiten, hart gesprochen, ja, mehrerenteils fast gebellt. Da aber, wo sie ging, war es wie in einem Korridor still - als stänke es dort. Nach Aas, luoder, der räudigen Fährte? Und auf einmal denke ich, es war das womöglich weniger eine Begebenheit von Skandal, als eine von Macht, von der bannenden Kraft akuten Unglaubens?
Ja, auf einmal muss ich denken, dass jene Diana, wie alle Schönen grausam, grausam wie alles Überleben, unergriffen, Beute, dass, wie jede Blutrunst immer auch betrogen und selber Verrat, dass sie... frausam -. Was? Kurzfristig verwirrt es sich mir. Die Jungfrau und der Jäger, sie kommen zusammen in der Nacht -.
Zum ersten Mal wird mir vollends klar, wie oft ich aggressive Impulse gegen diese Frauen mit Hunden habe, aber mich selber da nicht vollends durchschaue. Das süße Wort, vom Herzen geschnellt, Waffe: Anrufung des falschen Tiers -.
Steigt mir der Zuckerschock aus der kalten Limo zu Kopf? Diese Frau hier ist verpackt wie eine noch süßere Praline: Tief-rot lackierte Zehen in Weibchen-Schühchen mit Glitzersteinchen, pink-lila bemalte Lippen, bepatzt mit Schmuck, wo er nur hinpasst, aufgehellt ins fast weißblonde, offen wie bei einem Jungmädchen getragenen Haar. Ihre mit dem Alter ins Voluminöse erweiterte Weichheit steckt in etwas Weitläufigem an schwarzer Hosenkombination, sicher für die Hitze zu warm.
Immerhin hat sie unbemalte, feinnervig wirkende Hände. Sicher wird sie es einmal mit einem Mann versucht haben und weiß Gott, wie enttäuschend der für die Andersartigkeit ihrer Bedürfnisse im Vergleich zu seinen eindeutigen gewesen war. So schaut sie womöglich erleichtert, wohlgesonnen auf diesen mir hässlichen Zwerghund, der blöde, fähig anscheinend nur zu diesem einen Ausdruck an misstrauischer Verblüffung über seine erwählte und dabei so stupide Existenz, zu mir herüber starrt. Ich bemerke eine Lust, gleich, im Abstellen meines leeren Glases auf den Tresen, einmal wie zufällig gegen den Hocker zu stoßen, dass er umkippt und das auf ihm Thronende in den ihm zukommenden Schmutz und womöglich einen Versehrtenstatus stürzt. Würde das perverse Frauchen ihm noch die gleiche Erhöhung entgegenbringen? Rächte sie sich vorher an mir? diu mennescheit hat wilden art -.
Herden zogen ferner die Zeiten: Jahrtausende... ein Schussfeld! Und waren sie, die Strecken der Erlegten, die anfängliche Strecke zur Selbstdistanz: primärer Triebe, Hunger, Animalität? Die verjagte Verdammnis, im Paradiese zu leben? Die eroberte Vernunft, des Umherziehens ewige Gründe? Der Geist ist ein Knochen und alles Fleisch ist wie Gras. Das Wild, das wir jagen, ist der Tod.
Ich spüre, mein Hass wird zunehmend irrationaler und bekommt etwas Kretinöses, etwas, das die andere Kreatur nichten, zumindest einmal ausdrücklich missachten will - und damit sich anverwandeln?, ein Zeichen von Revierbehauptung setzen? Aber hieße das nicht auch, ich nähme das Tier ernst auf eine annähernde Weise wie diese Frau, in deren Schoß ich doch nicht will? Gegen deren Kunstblond gesetzt ich auf einmal das künstliche Rot an ihr in einer zu vermutenden Ähnlichkeit vielleicht mit der natürlichen Zungenfarbe dieses kastrierten Liebesdieners entdecke? - Hündin, die sie nicht ist, ist sie nur eine Tante mit Fiffi. Und meine Eigenidiotie, heraus einem Anfall, in einem Reflex auf sich selbst davon nicht lassend, muss ich hassen. Den Ekel. Die Widernatur. Das Viehische, das, auch in mir, ich nicht bestreiten kann. Den Schlosshund meines ungleich größeren Bedarfs, ein leibhaftigeres Zotteltier meines Jammers...
- Alles in Ordnung bei Ihnen? Geht es Ihnen gut? Verlangen nach Heftigkeit, nach Suppe aus Wolfsknochenmark und gestreckteren Luftgewehrläufen im Traum. Unseren Kopf in den eigenen Schlingen fürchten wir nicht um den Kopf.
Ihre Stimme klingt wie die von Fräulein Kurek, einer älteren, bildschönen Kollegin aus meiner Lehrzeit, die sich manchmal meiner Jämmerlichkeit angenommen hatte, wenn ich kurz davor gewesen war, nicht weiter zu wissen mit all dem öden Mist, den mannhaft auf mich zu nehmen für ein Berufsleben man von mir erwartete. Köder, der sie war, Bambi ich, das nicht zum Killer werden durfte schon so tief verletzt!
Danke!, stoße ich hervor. Erleichtert, auch hier niemals Stammgast werden zu müssen, stürze ich aus dem Lokal.
en-passant - 4. Mai, 14:10
